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Unfallschwerpunkt

Hohes Unfallrisiko auf Leitern

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Beim Arbeiten auf Leitern und Tritten verunfallen viele Beschäftigte

Leitern gehören zum Arbeitsalltag vieler Beschäftigter. Sie ermöglichen das Arbeiten an hohen Orten. Leitern werden so selbstverständlich benutzt, dass diese Zahl überrascht: Jährlich verunfallen fast 10.000 Beschäftigte im Baugewerbe durch einen Sturz von einer Leiter während der Arbeit. Branchenübergreifend sind es gar bis zu 30.000 Unfälle im Jahr. Häufig lassen sich solche Unfälle durch einfache Aufmerksamkeiten vermeiden: Wer eine Leiter benutzt, sollte zum Beispiel auf die Standsicherheit und auf seine Körperhaltung achten. Häufig werden Leitern aus Bequemlichkeit auch sicheren Arbeitsorten wie Hebebühnen, Gerüsten oder Arbeitsplattformen vorgezogen.

Leiterunfälle verursachen hohe Schäden

Auch diese Zahl überrascht: Pro Leitersturz rechnet die Berufsgenossenschaft Bau im Durchschnitt mit einer sechsstelligen Eurosumme Kosten – Renten, Heilbehandlung, Rehabilitation sind dabei keine Seltenheiten. Die Gesundheitsschäden reichen von schweren Prellungen, Gehirnerschütterungen und Knochenbrüchen – um nur die typischen zu nennen.

Tipps zur Vermeidung von Arbeitsunfällen bei der Benutzung von Leitern

Die meisten Unfälle durch den Gebrauch einer Leiter lassen sich durch einfache Maßnahmen vermeiden. So ist eine der häufigsten Unfallursachen der Transport von Gegenständen wie Glühlampen, Werkzeugen und Pinsel. Dabei können diese Gegenstände durch eine Tasche transportiert werden. Häufig werden Kabel von elektrischen Geräten über die Tritte oder die Standfläche gelegt. Dies führt häufig zum Stolpern und anschließendem Sturz. Werden die Kabel seitlich an der Leiter geführt, lässt sich dieses Risiko auf eine simple Weise vermeiden. Tabu sollte das Verwenden von Heißbitumen, Säuren und Laugen auf Leitern sein.

Besondere Beachtung bei Anlegeleitern minimiert das Unfallrisiko

Besonders viele Unfälle geschehen bei der Benutzung mit Anlegeleitern. Diese sind jedoch allein dafür gedacht, den Arbeitsplatz zu erreichen – nicht auf ihnen zu arbeiten. Ausnahmsweise ist das Arbeiten auf Anlegeleitern dann erlaubt, wenn sich der Arbeitsplatz nicht höher als sieben Meter über dem Erdboden befindet und wenn die Tätigkeit nicht länger als zwei Stunden dauert. Dazu gilt, dass mitgeführte Werkzeuge oder Materialien nicht mehr als zehn Kilogramm wiegen dürfen.

Regelmäßige Unterweisungen beugen Leiterunfälle vor

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, seine Mitarbeiter regelmäßig um Umgang mit Leitern zu unterweisen. Zusätzlich müssen Leitern und Tritte regelmäßig durch befähigte Personen auf ihre Sicherheit geprüft werden.

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Beim Arbeiten auf Leitern und Tritten verunfallen viele Beschäftigte Leitern gehören zum Arbeitsalltag vieler Beschäftigter. Sie ermöglichen das Arbeiten an hohen Orten. Leitern werden so selbstverständlich benutzt, dass diese Zahl überrascht: Jährlich verunfallen fast 10.000 Beschäftigte im Baugewerbe durch einen Sturz von einer Leiter während der Arbeit. Branchenübergreifend sind es gar bis zu 30.000 Unfälle

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